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Dienstag, 12.05.2015 23:46 Alter: 3 Jahre

BVB-Präsident Dr. Reinhard Rauball unterstützt den Bürgerbus

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Ein Bürgerbus-Projekt erfordert die tatkräftige Unterstützung von sehr vielen Seiten. Zuvorderst braucht es natürlich Fahrgäste und ehrenamtliche Fahrer, um überhaupt auf die Füße zu finden. Daneben ist es aber auch sehr wesentlich, dass der Bürgerbus fest in der Stadt verankert ist. Dazu gehören einerseits die Verwaltung und Politik von Herdecke, die sich bekannterweise sehr deutlich zum Bürgerbus Herdecke bekennen, weil er die Mobilität der Bürger und damit deren Lebensqualität sichert. Andererseits ist es aber auch wichtig, dass sich Prominente finden, die den Bürgerbus tatkräftig unterstützen.

Einen solchen Moment gab es am zweiten Mai-Sonntag, als ein ebenso langjähriger wie auch bekannter Bürger Herdeckes sein Bekenntnis zum Bürgerbus auch per Bild öffentlich machte: Der langjährige Präsident von Borussia Dortmund – bekanntermaßen nicht der einzige Borusse, der in Herdecke wohnt – und des Ligaverbands des deutschen Fußballs (DFL), Dr. Reinhard Rauball, besuchte den Bürgerbus. „Die Idee des Bürgerbusses mit seinen ehrenamtlichen Fahrern finde ich eine tolle Sache. Das kann man nur unterstützen.“ war die klare Aussage auf die Frage, was er denn vom Bürgerbus halte. Als der Vorsitzende des Bürgerbusvereins, Eberhard Dickow, den Fototermin anfragte, gab es kein Zögern: „Mir war von Anfang an klar, dass ich das machen würde.“ Interessiert lies er sich den Bus zeigen, nahm fürs Foto auch gerne auf dem Fahrersitz Platz und folgte dem Auftrag seiner Frau, bitte einen Fahrplan mitzubringen. „Ich zolle Ihnen Respekt und Anerkennung für das, was Sie hier leisten.“ fasste er seinen Gesamteindruck zusammen.

Nur für die Teilnahme an einer Stadtrundfahrt an einem der nächsten Sonntage lies er sich nicht gewinnen. „Glauben Sie den wirklich, dass Sie mir in Herdecke, wo ich nun seit 1977 lebe, noch etwas Neues zeigen können?“ Die gestellten Testfragen zu den verborgenen Schätzen Herdeckes konnte er auf jeden Fall parieren.

Und die abschließende Frage von Eberhard Dickow, ob Jürgen Klopp denn wohl Herdecker bleibt, auch wenn er demnächst einen anderen Verein trainiert, beantwortete er mit einem Augenzwinkern: „Na klar, der fährt dann einfach mit dem Bürgerbus.“ Sagt’s und verabschiedet sich dann doch etwas nachdenklicher: „Die Frage der Ehrenamtlichkeit wird in unserer Gesellschaft immer wichtiger.“ Wie Recht er hat.